Der Wert von spirituellen Übungen - Die Kultivierung von Frieden

sambhavi@yoga-bielefeld.de

Werde selbst zu einem Kanal des Friedens!  " Ein Gramm Praxis ist wertvoller als Tonnen von Theorie" sivananda

Der stille See reflektiert Ruhe im Geist


Über den Wert spiritueller Übungen. Handle jetzt!

Oder: Wie erlange ich Frieden?

Und was bedeutet es eigentlich eine „spirituelle Praxis, Yoga“ in den Alltag zu integrieren?


Wahres Yoga umfasst soviel mehr als wohltuende Körperübungen und köstliche Tiefen-Entspannung auf der Matte einmal die Woche! Yoga birgt einen Schatz für unser gesamtes Leben und Sterben welcher durch spirituelle Übungen zu funkeln beginnt und seinen wahren Reichtum immer mehr zum Vorschein bringt.

Spirituelle Übungen zu praktizieren, die Erfahrung von Frieden, Freiheit und Herzensgüte in uns selbst ist ein weitreichender Beitrag zum Frieden in der Welt.


Sadhana besteht aus Übungen und Training des Körpers, der Sinne, des Geistes (Verstand) und Entwicklung der psychischen Fähigkeiten. Die spirituelle Praxis variiert für verschiedene Charaktere je nach Fertigkeiten, Temperament und Vorlieben. Spirituelle Übungen öffnen durch die Kraft der Entspannung inneren Raum. Unser Bewusstsein kann sich nun entfalten. Werde selbst zu einem Kanal des Friedens! 


„Sadhana“ ist das indische Sanskritwort für spirituelle Übungen, mit dem Ziel unserer Bewusstsein auf allen Ebenen der menschlichen Natur zu erheben um eine allumfassende Einheit zu erfahren. So durchdringt die spirituelle Praxis alle Bereiche unseres Lebens und gestaltet es neu. Ruhe und Klarheit im Geist führt zu einer veränderten Wahrnehmung der Lebensdynamiken, mit all ihren Tiefs und zum Glück auch Hochs, denen wir sonst mit unseren wechselnden Befindlichkeiten hilflos ausgeliefert sind. Daraus geht auch die Redewendung „das Leben meistern“ hervor.
 
Das komplexe Leben zu meistern ist nur möglich wenn wir uns nicht mit unseren ständig wechselnden Emotionen und Gedankenbildern identifizieren. Eine Hilfe ist den „inneren wertfreien Beobachter“ kennenzulernen und damit in Verbindung zu bleiben. Im stetigen Fluß des Wahrnehmens sein. 
Eine Liebe fürs Leben sozusagen.
Einen gesunden, klaren, stetigen und unerhitzten Geist zu entwickeln und zu behalten ist in einer turbulenten instabilen Welt, die immer wieder auf dem Kopf steht, eine große Herausforderung! Selbstakzeptanz ist hierbei eine wichtige Voraussetzung. Sie beginnt wenn wir uns über unsere Gedanken hinweg ausdehnen. Und in dieser Lebensschule hilft uns Yoga Sadhana, die spirituelle Praxis.


Sie bietet uns Schutz, gibt inneren Halt und ist das einzig sichere Zuhause welches mir bekannt ist, wenn Stürme und Gezeiten das irrtümlich falsch errichtete Fundament unseres ICH´s erschüttern. Durch regelmäßiges Sadhana entwickeln sich Lebensreife und Lebensfülle.
Wir alle haben eine Aufgabe auf diesem Planeten Erde, niemand ist umsonst oder aus Zufall hier. Spirituelle Übungen helfen dem Leben eine Richtung zu geben und unserer mitgebrachtes Potenzial zu entfalten, zum Wohle aller. Spirituelle Übungen schenken uns die innere Kraft, Mut, Willensstärke, Ausdauer, Zuversicht, Weite im Herzen, Anbindung an unsere Seelenkraft sowie Inspiration für die Umsetzung in unserer Leben.


Durch Sadhana eignen wir uns Wissen an das uns helfen kann, das eigene Leben wirksamer und erfolgreicher zu gestalten. Auch inneres Wissen, unsere tiefe innere Weisheit und Intuition entfalten sich mehr und mehr im Flow des Lebens. 
Leben ist die Entfaltung der in der Seele verborgenen Fähigkeiten.


Auszüge aus dem Buch „göttliche Erkenntnis“ von Swami Sivananda:

SADHANA – SPIRITUELLE PRAXIS:


„Sadhana ist eine bewusst in ein System gefasste geistige Bewegung.
Das Ziel des Sadhana (spirituelle Praxis) ist es, das Leben von den Begrenzungen, durch die es gebunden ist, zu befreien. Sadhana ist ein lebenslanger Prozess. Jeder Tag ist ein weitergehen. Die Hindernisse auf dieser langen Reise sind unzählbar.
Wähle ein Sadhana welches zu dir passt. Sei beständig und ausdauernd. Man muss Interesse und Gefallen an seiner spirituellen Praxis haben. Erst dann wird man daran Freude haben und darin erfolgreich sein. Dein Herz wird sich öffnen. Du siehst das Leben weiter, du hast eine neue weite Sicht. Deine Zweifel lösen sich von selbst da du Antworten aus dem Inneren erhältst.
Du erfährst Unterstützung von einer mächtigen Kraft, die im gesamten Kosmos wirkt.


HANDLE JETZT. LEBE JETZT.

Erkenne jetzt. Verwirkliche jetzt.

Sei jetzt glücklich.
Falle niemals fruchtlosem Bedauern zum Opfer.


Heute ist der beste Tag.
Heute ist der Tag für eine neue Geburt. Sage den früheren Fehlern und Irrtümern lebewohl. Du hast deine Lektionen gelernt. Schreite jetzt mit neuer Hoffnung, Entschlossenheit und Wachsamkeit voran. Wanke nicht. Fürchte nicht. Zweifle nicht.

Tue etwas Grundlegendes am spirituellen Weg anstatt deine Zeit mit unnötigen Versuchen und Lethargie zu vergeuden.


Du hast unendliche Kraft in dir.

Das Göttliche in dir ist stärker als alles, was außerhalb von dir ist. Deshalb fürchte nichts und vertraue deinem inneren Selbst. Sei nicht halbherzig. Hindernisse sind Sprungbretter zum Erfolg. Sie entwickeln deine Willensstärke. Lass dich nicht von ihnen erdrücken.


Wähle den positiven Weg.
Wenn du denkst: „Ich werde ein Bad nehmen, wenn alle Wellen des Meeres aufhören“, ist es unmöglich. Die Wellen werden nie stillstehen. Und du wirst nie ein Bad nehmen.
Genauso wenn du denkst: „ich werde mit spiritueller Praxis und Meditation beginnen wenn alle meine Sorgen, Nöte und Ängste enden, wenn alle meine Kinder fest im Leben stehen und nach der Pensionierung, wenn ich mehr Freizeit habe...“ ist es unmöglich. Im Alter fehlt die Kraft für intensive spirituelle Praxis.
 Beginne damit wenn du noch jung bist, in allen Lebensumständen, Bedingungen und Situationen. Dann wirst du im Alter eine reiche spirituelle Ernte einbringen.“


Die Sonne erleuchtet Himmel und Meer


Beginne jetzt. Eine einfache Anleitung.


Hier findest du wertvolle Tipps, die dir bei deiner regelmäßigen Übungspraxis helfen:

Während deines Sadhanas löse dich von der Außenwelt und richte die Sinne nach innen.
So kann die Zerstreutheit des Geistes überwunden werden und unsere wahre Essenz in der Stille des Geistes erblühen.


  • Eine Erleichterung, die innere notwendige Disziplin zu entwickeln, sind Regelmäßigkeit, Geduld und liebevolle Zugewandtheit die es braucht eine neue Gewohnheit zu kultivieren. Beginne mit 10 Minuten regelmäßiger Praxis und steigere die Zeit langsam.


  • Praktiziere möglichst zur gleichen Uhrzeit am selben Platz. (z.B. jeden Tag um 7Uhr oder 21Uhr in einem Raum mit ruhiger, klarer Ausstrahlung. Dies könnte z.B. ein dafür eingerichteter Platz im Wohnzimmer sein. Die Umgebung wird durch deine spirituelle Praxis aufgeladen und auch deine Familienmitglieder werden davon profitieren.


  • Reinige das Zimmer so daß du in einem positiven „Raumklima“ üben kannst. Z.b. durch Räuchern, Aura Soma, reinigende Gesten mit den Händen, oder ein Mantra. So stimmst auch du dich auf deine Praxis ein und Vorfreude entwickelt sich.


  • Durchlüften, genügend Sauerstoff ist förderlich für einen wachen Geist. Der Raum sollte nicht zu sehr geheizt sein, dies macht den Geist etwas träge und dumpf, was wir dann irrtümlich für die ersehnte „Ruhe im Geist“ halten.


  • Zur Unterstützung deiner geistigen Ausrichtung kannst du auch Symbole verwenden die deine

         Gedankenschwingung erhöhen: z.B. eine Kerze anzünden oder frische Blumen aufstellen. Ein Bild mit einer für dich                persönlich inspirierenden Ausstrahlung wirkt Wunder: Ein Natur-Foto vom Wald, Weite der Berge oder des Meeres.              Oder ein Fotosymbol universeller Liebe wie z.B. Jesus, Buddha, Krishna, Maria. Auch ein Foto von einem spirituellen              Lehrer der dich inspiriert wirkt sich positiv auf die Qualität deiner Gedanken aus.


  • Eine gute Idee ist auch Kleidung zu wählen die du nur zu diesem Anlass trägst. (wir wechseln zum Schlafen ja auch unsere Kleidung und bereiten uns dadurch auch mental auf das Einschlafen vor… Ebenso wenn wir uns zu einem besonderen Fest aufmachen, spiegelt sich dies in unserer Kleidung wieder und verändert unmittelbar unserer Lebensgefühl) 
    Kleider machen nicht nur Leute sondern schaffen auch Stimmungen.


  • Ernährung zur Unterstützung deiner spirituellen Praxis:
    Vermeide anregende Genussmittel wie z.B. Kaffee, kein Alkohol, kein sehr scharfes Essen oder viel Zuckerhaltiges. Auch Nahrungsmittel die träge oder aggressiv machen blockieren den Energiefluss (Prana) und erschweren die Erfahrung von geistiger Klarheit und innerem Frieden (z.B. Drogen, Fleisch)


  • Telefon aus. Ablenkungen entgegenwirken.


  • Setze dich aufrecht, stabil und bequem in einen Meditationssitz. z.B. Schneidersitz auf einem Kissen welches Becken und Rücken stützt.


  • Nimm zuerst achtsam wahr welche Stimmungen in deinem Geist vorherrschen, welche Qualität haben die Gedanken, welche Gefühle und Körperempfindungen nimmst du wahr. Unbewusste Gedankenmuster und Konditionierungen zeigen sich schnell wenn wir zur Ruhe kommen. Sie bewusst wahrzunehmen und zu akzeptieren ist ein wichtiger Schritt hin zu Achtsamkeit und Selbstwahrnehmung. Es ist ein erster großer Schritt zu beobachten daß wir ständig Gedanken haben. Jedoch nicht unsere Gedanken sind….
    Diese unbewussten Gedankenströme und Überzeugungen, die unser wahres Potenzial sabotieren, haben einen mächtigen Einfluss auf die Gestaltung unseres Lebens…
    Selbst-emphatisches beobachten, ohne uns selbst für unsere auftauchenden Gedanken zu demütigen oder zu bedauern. Wo im Körper spürst du deinen Atem? 
    Kannst du ihn mühelos fließen lassen? Ihn ohne Anstrengung einladen und beobachten.


  • Nach dieser Achtsamkeitsübung beginne den Atem behutsam in ein gleichmäßiges Strömen der Ein- und Ausatmung zu führen die deiner Natur entspricht. Z.B. 4 fließende Sekunden einatmen und den Atem 4 Sekunden auszuströmen lassen. Den Geist auf dem Atem surfen lassen.


  • Gedanken tauchen auf…. Wir nehmen sie wahr und lassen sie wieder vorüberziehen, unser Geist hält nicht an ihnen fest. Wie Wolken die den klaren Horizont passieren…..Geduldig kommen wir immer wieder zu unserem gleichmäßigen Atemstrom zurück. Konzentrationsfähigkeit, die Gedankenkraft zu bündeln und nicht in geistiger Zerstreutheit verloren zu gehen, ist die Brücke zur Meditation und öffnet den Raum für innere Stille, Zufriedenheit und inneren Frieden.

Auszüge aus dem Buch „Sadhana“ von Swami Sivananda:


  • Übe beharrlich und ruhig, ohne Hast und Eile.


  • Setze dich mit gesammeltem Geist hin. Behaupte deine Herrschaft über Körper und Geist. Tauche tief ein in die innersten Kammern deines Herzens und betritt den phantastischen Ozean der Stille. Lausche der geräuschlosen Stille.


  • Errichte dein spirituelles Leben auf einem sicheren Fundament, auf dem Felsen von göttlicher Gnade und Charakterstärke. Es gibt keine Kraft im Himmel und auf Erden, die dir nun den Weg versperren kann. Licht erhellt deinen Weg.


 

„Bade im Strom des ewigen Lebens. Springe hinein. Tauche ein. Schwimme darin. Treibe darin. Genieße es. Sonne den Körper im physischen Sonnenlicht. Sonne die Seele im Sonnenlicht des Ewigen. 
Verehrung des Göttlichen ist das sich entfalten der Seelenknospe“ swami sivananda


Aus dem Sanskrit übersetzt beinhaltet das Wort „Sadhana“ auch:
zum Ziel führend, gewinnbringend, bewirkend, hervorbringend, Werkzeug, Heilung, heilen, bewältigen, gewinnen, hingebungsvolles Bemühen ...

von Sabina Meyer 7. März 2026
Überwindung von Hindernissen und die Kunst sich zu vertiefen. Geerdet und zentriert auf zu neuen Ufern. Kennst du dieses Gefühl, weitergehen zu wollen, den Wunsch, die Richtung zu ändern und sich neu auf etwas zuzubewegen? Alle Zeichen stehen gut und du möchtest einen großen Schritt nach vorne machen. Und dann? Wie aus dem Nichts tauchen Hindernisse auf, Brocken auf dem Weg. Der Brocken kann auch ein großer Hund sein. Bei mir war das so. Freudig stapfte ich mit einer Gruppe Yogaferiengäste in Österreich durch den Wald. Unsere Gruppe fügte sich geschmeidig in die Natur ein und ich genoss das Zusammensein in spirituell ausgerichteter Ashram-Gemeinschaft. Ich ertappte meine Gedanken dabei, wie sie über mein Leben zu grübeln begannen und wohin es denn nun weiter gehen solle, mit dem Leben. Dabei bahnten sich immer mehr zweifelnde Fragen tief aus meinem Inneren ihren Weg in die frische Bergluft. Als ich gerade zu der unangenehmen Feststellung kam, daß ich es nicht wusste, passierte es. Plötzlich stand ein riesiger Hund quer vor meinen Beinen und ich fiel ächzend über ihn. Gestoppt in meinem Weitergehen, auf die Knie fallend, in scheinbar unendlich tiefen Waldboden hinein. Nichts, woran ich mich festhalten konnte. Wege verlaufen selten gerade. Sie führen durch Momente der Unsicherheit, durch Rückschläge und durch Situationen, in denen Aufgeben oft einfacher erscheint als Weitergehen. Genau in diesen Momenten entscheidet sich jedoch, wer wir werden. Hindernisse sind nicht nur Barrieren, sie sind auch Prüfungen, die uns klarer, bewusster und stärker machen können. Wenn wir lernen, ihnen zu begegnen, statt vor ihnen zurückzuweichen, öffnen sich Wege, die wir zuvor vielleicht nicht einmal gesehen haben. Swami Sivananda nennt es auch das Überwinden von Begrenzungen. Hindernisse können Schlüssel sein, die unser Potenzial erst sichtbar machen. Für Yogis sind Hindernisse auf dem Weg also ganz natürliche Stationen. Sie zeigen an, dass wir uns tatsächlich auf einem inneren Entwicklungsweg befinden. Hindernisse sind kein Zeichen des Scheiterns wenn wir ihnen begegnen. Sie bringen verborgene Widerstände an die Oberfläche oder auch unterschwellige Ängste. Werden sie bewusst, können sie integriert und transformiert werden. Für Swami Sivananda lehren Hindernisse uns Flexibilität statt Widerstand. Eine gereifte Flexibilität lässt uns innerlich wachsen und den Flow des Lebens erfahren. Hindernisse werden als Chancen zur Selbstüberwindung und zur Vertiefung des spirituellen Bewusstseins angesehen . Ihre Überwindung ist für Swami Sivananda kein einmaliger Sieg, vielmehr ein kontinuierlicher Prozess der inneren Veredelung. Die größten inneren Hindernisse auf dem spirituellen Weg sind für Swami Sivananda Selbstzweifel und Grübelei. Sie gelten jedoch nicht als Schwäche, sondern als Prüfung des Glaubens und der inneren Klarheit. Selbstzweifel können sich ganz unterschiedlich ausdrücken: - schwankender Glaube an sich selbst - Misstrauen gegenüber dem eigenen Weg - Unentschlossenheit und geistige Zerrissenheit - Identifikation mit begrenzenden und disfunktionalen Gedanken Selbstzweifel entstehen, wenn wir uns mit dem „kleinen ICH“ identifizieren, statt uns mit unserem höheren, umfassenden Bewusstsein zu verbinden. Hindernisse zeigen sich aber auch in Form von Trägheit, Rastlosigkeit und Unruhe oder dem Sog unstillbarer Wünsche. Sogar als wunderschön empfundene Erfahrungen können sich im Nachhinein als Hindernisse entwickeln, sei es eine romantische Vorstellung von Spiritualität oder das Festhalten an tollen Meditationserfahrungen. :-) Wie kann ich Hindernisse auf dem inneren Weg überwinden? Einfach gesagt, transformiert Praxis unseren Geist. Hindernisse verlieren ihre Kraft durch regelmäßige spirituelle Übung und wandeln sich ganz natürlich. (siehe BLOG Eintrag: SADHANA) Ja, dazu brauchen wir Disziplin. So ähnlich, wie das auch mit dem Zähneputzen funktioniert ….. Eine positive Geisteshaltung und liebevolle Geduld lässt sich leichter in Gemeinschaft Gleichgesinnter kultivieren. Der Austausch mit Menschen, die unsere gleichen Werte pflegen, stärkt unsere Entschlossenheit, Ausdauer und Motivation. Das Teilen positiver Überzeugungen mit anderen schafft eine Gemeinschaft der Herzen, die unseren Lebensweg lohnender und angenehmer macht. Unser spirituelles Wachstum wird verstärkt, wenn wir uns mit anderen in einer Gruppe verbinden. Sivananda betont immer wieder die Kraft des Vertrauens in unsere göttliche Essenz, ermutigt uns, nicht über Fehler nachzugrübeln, jedoch aus ihnen zu lernen. Rückschläge sind Teil des Weges, stetige, kleine Fortschritte bringen uns sicher ans Ziel. Wenn wir in Untätigkeit festhängen oder der Geist im Grübeln gefangen ist, bringt uns Handeln raus aus der klebrigen Innenwelt. Die Energie kommt vom Kopf wieder in den Körper. Die Teilnahme an deiner Yogagruppe kann dann wahre Wunder bewirken und deine Ausdruckskraft im Leben zum Blühen bringen. Auch hilft das Studium spiritueller Schriften uns zu vertiefen und Hindernisse zu überwinden. Spirituelle Texte klären den Intellekt, erheben den Geist und geben Orientierung. Integrieren wir Achtsamkeit, Konzentration und Meditation in unserer Leben, (unser tägliches Brot gib uns heute….) produziert der zur Ruhe gekommene Geist weniger Zweifel. Die Kunst sich vertiefen zu können, bringt uns in Verbindung mit unserer inneren Fülle und der stillen Kraft unserer göttlichen Natur. Mögen wir alle Hindernisse in Verbindung mit der Süße des Lebens meistern! Selbstreflexion und Vertiefung Frage dich am Ende eines Tages: Wo habe ich heute trotz Zweifel gehandelt? Was hat mir heute Kraft gegeben und mich befähigt? Wandle die Empfindung etwas nicht schaffen zu können um: „Ich wachse durch diese Aufgabe, lerne und entwickle mich. Ein Workshop zum Thema findet am 21. März statt. Wir celebrieren den Frühlingsanfang mit Faszien-Fitness, YOGA, Achtsamkeit, Meditation und Chanten. Hindernisse überwinden. Geerdet und zentriert auf zu neun Ufern. Du bist herzlich willkommen!
Die Bioenergie im Winter ist trocken- feucht-kalt-rauh
von Sabina Meyer 3. Februar 2026
Der Winter wird vom Vata-Kapha Dosha dominiert. Die Eigenschaften der Bioenergien sind kalt, trocken, feucht, rauh.
Die Lotusblüte
von Sabina Meyer 3. Februar 2026
Der Beckenboden ist ein Ort der Kraft und Verletzlichkeit zugleich. Dieses myofasziale Netzwerk ist für unterschiedliche Aufgaben zuständig und vereint große Gegensätze
Die Arme weiten und tief durchatmen im Sonnenaufgang
von Sabina Meyer 10. Januar 2026
Endlich tief durchatmen! THE POWER OF BREATH - ATEM – DIE KRAFTQUELLE DEINES LEBENS Die Schulung der Atmung ist ein kraftvolles Instrument um Körper und Geist zu beleben und Emotionen regulieren zu können. Über die Atmung scheiden wir sogar mehr Abfallprodukte aus als über die Verdauung! Yogische Atemübungen haben weitreichenden Nutzen und wirken auf alle Körpersysteme. Atemübungen können deine Atemfunktion signifikant verbessern und sind zudem ein ausgezeichnetes, vielschichtiges Lungentraining für jede und jeden. Sportler schätzen die Atemtechniken ebenso wie Menschen mit einschränkenden Atemmustern. Wenn du Meditation praktizierst ist die AtemAchtsamkeit ein wirksames Werkzeug. Die Regulierung des Atems hilft unsere Gedanken zu klären und bringt wieder eine innere Ordnung in unsere aufgewühlte Gefühlswelt. Unser Atem verbindet uns mit dem Flow des Lebens, wir sind in unseren Reaktionen auf Veränderungen und Anforderungen so flexibel wie das Leben selbst. Atem-Achtsamkeit hilft uns, das Bewusstsein auf die kreative Energie des Lebens auszurichten. Die vollständige YogaAtmung aktiviert den Haupt-Atemmuskel, unser Zwerchfell. Das Zwerchfell funktioniert wie ein Motor für die Bewegungen sämtlicher Faszien-Verbindungen. So entsteht eine natürliche Massage für die Bindegewebsstrukturen und die faszialen Organhüllen. Auch dient diese Atmung der Gefäßregulation. Einige Atemübungen reinigen und stärken die Lunge, Bronchien und Schleimhäute. Die freigewordene Kraft des Lebensatem macht uns wach und lebendig, gefühlte Tatkraft. Andere Atemtechniken wirken ausgleichend auf unsere Emotionen und erheben Geist und Gemüt. Die Art der Atmung verändert sogar die Neurohplastizität des Gehirns und beeinflusst unser emotionales Gehirn. Und es gibt Atemrhythmen die den inneren Monolog in unserem Kopf anhalten und uns helfen mit alten Denkgewohnheiten aufzuräumen. Bewusstseinsfähigkeit entwickelt sich. Erfahre selbst wie die Regulierung des Atems (PRANAYAMA) sowie ATEM-ACHTSAMKEIT, im ganzheitlichen Yoga, deine Konzentration auf der mentalen Ebene steigert und deine Willenskraft stärkt. Die Nerven werden gestärkt, und zugleich erlaubt uns das langsame Ausströmen des Atems tief in unser SELBST hineinzuentspannen. Durch eine regelmäßige Übungspraxis wird das Gleichgewicht im autonomen Nervensystem von Sympatikus und Parasympathikus, wieder hergestellt. Besonders die verlängerte Ausatmung in unserer Yogapraxis löst den Entspannungsreflex aus und lässt den Geist zur Ruhe kommen. Im Inneren harmonisiert PRANAYAMA die feinstofflichen, subtilen Lebensströme in den Nervenbahnen, den sogenannten NADIS, (sie entsprechen den Meridianen der chinesischen Medizin), und balancieren so unsere inneren Lebenskräfte aus. Zugleich erfahren wir eine vitale Frische, eine entspannte Aufmerksamkeit dehnt sich aus und durchdringt die Weite unseres Bewusstseins. Die yogischen Atemübungen (Pranayama), sind eine genaue Wissenschaft des universellen Prinzips von Energie und Kraft, welche den physischen Körper und den feinstofflichen ASTRALKÖRPER durchdringt und miteinander verbindet. Pranayama schenkt strahlende Vitalität und Frohsinn und nährt unsere Lebensqualität auf vielen Ebenen. Eine „geistreiche“ leicht verdauliche Ernährung, auf unsere Konstitution abgestimmt, sowie ein regelmäßiger Rhythmus im LebensAlltag bilden ein gesundes Fundament die Wohltat des bewussten Atem in seiner Weite zu erfahren. Die wertvollen Übungen schenken dir das notwendige Werkzeug und Wissen, um Zugang zu Deiner Lebenskraft (PRANA ) zu finden und sie im Alltag nutzen zu können. Und nun wünsche ich dir viel Freude und Inspiration beim Tief Durchatmen! Inspiration ( lateinisch inspiratio ‚Beseelung‘, ‚Einhauchen‘, aus in ‚hinein‘ und spirare ‚hauchen‘, ‚atmen‘; vgl. spiritus ‚Atem‘, ‚ Seele ‘, ‚ Geist ‘) versteht man allgemeinsprachlich eine Eingebung, etwa einen unerwarteten Einfall oder einen Ausgangspunkt künstlerischer Kreativität . (Wikipedia) Doku-Filmtipp: Atmen – mehr als nur ein Reflex! in der WDR Mediathek WORKSHOP-TIPP: Atem-Workshop mit Sambhavi Sabina Meyer. Bitte neuen Termin erfragen.
Wüste, Stille, Weite, zur Ruhe kommen, Meditationssitz, Konzentration nach Innen. Frieden
von Sabina Meyer 30. November 2025
PRATYAHARA – die Sinne zur Ruhe kommen lassen. Die Vorbereitung zur Meditation. Geräuschvolles Wirrwarr, verschiedene Melodien, mal angenehm - mal Nerven strapazierend, bunte Lichter und Menschen-Getümmel in wechselnden Gerüchen: Unsere Sinne reagieren leicht gereizt wenn sie durch die weihnachtlichen Innenstädte schlendern. Wir befinden uns in einer Welt der ständig wechselnden Objekten und sind anfällig dafür, von ihren Strömen fortgerissen zu werden. Der Geist plant und richtet sich auf die äußere Welt aus, um mehr Annehmlichkeiten und Erfüllung im Außen zu finden. Zuerst ist dann eine gewisse Genugtuung zu spüren. Doch nach kurzer Zeit beginnt das Spiel von vorn. Und das scheint niemals aufzuhören! Diese Tyrannei des Geistes und der Sinne hat uns voll im Griff und bestimmt unsere Stimmungen und Launen. Wir sehnen uns nach innerem Frieden und spüren, dass wir durch die Befriedigung der Sinne jedoch keine wirkliche Ruhe und Entspannung finden. Geistiges Gleichgewicht im geschäftigen Treiben einer Stadt aufrechtzuerhalten setzt voraus, das wir das Steuer in der Hand haben und unsere Sinne nicht wie Ruderlose Boote irrend dahintreiben. Im 8 gliedrigen Ashtanga Yoga nach Patanjali ist das Zurückziehen der Sinne von den äußeren Objekten das 5. Glied,. Pratyahara auf Sanskrit, und im Raja Yoga eine grundlegende Konzentrations-Praxis zur Vorbereitung auf Meditation. Dies lässt uns jedoch nicht dumpf und teilnahmslos werden, vielmehr ist es ein bewusster Zustand der Ausrichtung und kultiviert innere Zufriedenheit und lässt Freude erblühen. Wenn wir Mut und Stärke entwickeln, nicht mehr den Reiz-Reaktions-Ketten zu folgen und nicht mehr blind einem Automatismus das Steuer überlassen, lernen wir, uns von äußeren Reizen zu lösen und die Aufmerksamkeit nach Innen auszurichten. Ganz natürlich können wir uns leichter von äußeren Informationen abgrenzen und folgen nicht mehr der Angst. Durch Pratyahara erfahren wir mentale Stärkung und klares, geordnetes Denken kann sich entwickeln. Spüre, wie viel freier der Geist dadurch wird, wir können das alltägliche Leben bewusster und freier gestalten und aus dem Ozean der vielen Möglichkeiten schöpfen. Pratyahara bedeutet eine innere Haltung zu entwickeln, die dich unabhängig von äußeren Reizen macht und zu lernen, die Aufmerksamkeit bewusst zu lenken. Durch das zur Ruhe kommen der Sinne wird das Innenleben gestärkt und eine tiefere Ebene der Selbst-Wahrnehmung ermöglicht. Das EntspannungsEvent am Samstag 6 Dezember ist eine besondere Gelegenheit Pratyahara in Gemeinschaft mit anderen Gleichgesinnten zu üben und zu erfahren. Die Ausdehnung von tiefem Frieden erfahren wir im inneren Sein. Du bist herzlich willkommen! Euch allen einen schönen 1. Advent und eine besinnliche Vorweihnachtszeit. Grüße von Herzen, Sambhavi
Die Stille der Wüste schafft Ruhe im Geist
von Sabina Meyer 4. November 2025
TIEFEN -ENTSPANNUNG Eine neue Erfahrung dehnt sich aus. Entspannung ist in aller Munde. Entspannung wird sooo gebraucht und alle wollen es endlich können. Muss doch kinderleicht sein, einfach mal entspannen - so ganz ohne Anstrengung das Nichts Tun im Hier und Jetzt. Warum fällt es nur so schwer mir das zu gönnen was mein Leben wirklich nährt? Und was bedeutet es überhaupt tief zu entspannen??? Die Füße hochlegen mit einem guten Buch voller Buchstaben vielleicht? Oder im duftenden Badewasser den Gedanken nachhängen? Alles schon probiert doch oft bringt es nur ein wenig Erleichterung und Ablenkung für den Moment ohne nachhaltige Wirksamkeit. Doch was ist eine tiefe Entspannung? Wie fühlt sich das an??? Nicht zu schlafen. Nicht zu träumen. Nicht zu grübeln oder fantasieren. ?. Unser Naturzustand ist es in körperlicher und geistiger Entspannung zu leben. Shavasana, oder die Totenstellung, wird auch Yoga Nidra, der Schlaf der Yogis genannt. Sie sieht zwar einfach aus, ist aber eine der schwierigsten Asanas (Körperhaltung) und entwickelt sich durch Übung und Bewusstheit.. K ein Wunder das es nicht gleich beim 1. Mal klappt und der Mensch entweder einschläft (auch gut zuweilen….) oder das Gedankenkarussell besonders schnell zu kreisen beginnt. Shavasana, oder die Totenstellung, wird auch Yoga Nidra, der Schlaf der Yogis genannt. Tiefen-Entspannung umfasst 3 Ebenen der Entspannung: Die körperliche, geistig mentale und die spirituelle Entspannung wirken ineinander und lassen uns schließlich auf allen Ebenen eine dynamische Ruhe und Ausdehnung erfahren. Schritt für Schritt, Ebene für Ebene, initieren wir mit Hilfe verschiedener Tools diesen Prozess. Die Sinne von der äußeren Welt lösen. Wir erfahren uns gegenwärtig im umfassenden Sein, erneuert und erfrischt mit wacher und zugleich entspannter Aufmerksamkeit. Entspannung zu erfahren ist ein Prozess, eine Folge von Ebenen unterschiedlicher Tiefe. Die Fähigkeit zur Tiefen-Entspannung braucht unsere Fähigkeit zu Konzentration. Hört sich erst mal Widersprüchlich an, wird jedoch logisch wenn wir uns beobachten und uns erforschen. Hüpfen unsere Gedanken und Empfindungen unstetig hin und her, gefolgt von Grübelei, Wertungen und Interpretationen, sind wir verloren. Verirrt im Dschungel unseres eigenen Geistes. Die Gedankenkraft geduldig immer wieder zu bündeln und in einen stetigen Fluss der reinen Wahrnehmung zu bringen braucht unsere Konzentrationskraft und führt schließlich in einen inneren Flow, Weite und Ausdehnung. 20 Minuten Tiefen-Entspannung sind soviel Wert wie 4 Std. Tiefschlaf ! Whow !!! Tiefen-Entspannung zu lernen und zu praktizieren ist Gold wert. Eine Investition für ein reichhaltiges Leben. Und absolut nachhaltig! Diese Art der Entspannung ist sehr wirksam auf vielen Ebenen, wie eine wohltuende Kur. Schon wenige Minuten genügen um Mutlosigkeit und Müdigkeit wirkungsvoller umzuwandeln als durch viele Stunden ruhelosen Schlafs. Homöostasie stellt sich ein, ein harmonisches Gleichgewicht unserer Körperfunktionen, unserer Immunsystem kann sich nun neu regulieren. Die verschiedenen Körperbereiche und Organe werden optimal mit Blut und Sauerstoff versorgt. Die Nerven werden gestärkt, und zugleich erlaubt uns das langsame Ausströmen des Atems tief ins SELBST hineinzuentspannen. Durch eine regelmäßige Übungspraxis wird das Gleichgewicht im autonomen Nervensystem von Sympatikus und Parasympathikus, wieder hergestellt. Die verlängerte Ausatmung löst den Entspannungsreflex aus und lässt den Geist zur Ruhe kommen. Gebundene Energie in zuvor verspannten Bereichen steht dir nun zur Verfügung und kann sich frei entfalten. Wir erfahren tiefe Regeneration und Erneuerung. Hört sich toll an. Wie komme ich dahin? Lege dich bequem auf den Rücken, Arme entspannt, Füße fallen locker nach außen. Eventuell lege eine leicht gefaltete Decke unter deinen Hinterkopf, die Schultern sinken auf den Boden. Schließe deine Augen weich und beobachte zuerst deinen Atem ohne einzugreifen. Nimm Empfindungen und auch Gedanken in diesem Moment bewusst wahr ohne dich an ihnen festzuhalten. Vielleicht fühlst du dich aufgeregt, erschöpft oder die Gedanken wandern in Vergangenheit oder in die Zukunft. Beobachte. Sieh was ist. Ohne zu Werten oder Geschichten zu bilden. Nach einiger Zeit hebe nacheinander deine Hände und Füße 2 cm vom Boden, spanne sie nacheinander bewusst und kraftvoll an, und lasse sie einfach mit der Schwerkraft zu Boden fallen. Der Atem sinkt tief in den Bauch hinein. Nun beginne entspannt deine Ausatmung zu verlängern. Erlaube dem Körper mehr und mehr mit der Schwerkraft zu sinken. Mit Hilfe der Autosuggestion reise durch deinen gesamten Körper und spüre dabei die verschieden Körperbereiche ganz bewusst. Von den Füßen langsam bis zum Kopf. „Ich entspanne meine Füße, meine Füße sind vollkommen entspannt….“ Durchwandere den gesamten Körper mit seinen Organen und fühle danach die Entspannung des Atems und des Geistes. Bade für einige Minuten in der inneren Stille........ Nach 20 Minuten Entspannung bewege achtsam Zehen und Finger und rolle dich für ein paar Atemzüge auf die rechte Seite. Dann setze dich aufrecht und nimm wieder bewusst deinen gleichmäßig strömenden Atem wahr. Nun bist du gestärkt und genährt für das Leben! OM OM OM. Erfahre selbst wie Tiefen-Entspannung deine Selbstwahrnehmung stärkt und dir ein Gefühl von innerer Selbstsicherheit und zentrierter Ruhe schenkt. Wer diese Kunst beherrscht besitzt den Schlüssel zu Gesundheit, Spannkraft und Seelenfrieden denn Entspannung baut das gesamte Wesen auf und weckt unglaubliche Energiereserven! Dein Geist wird klarer und gelöster, je tiefer du in die Entspannung sinkst. I n den ganzheitlichen Yogakursen des sivaraja yoga zentrums Bielefeld bereiten uns Körper- und Atemübungen auf die anschließende Tiefenentspannung vor. Durch die Bewegungs- und Dehnübungen werden Stresshormone neutralisiert und Neurotransmitter ausgeschüttet welche eine leichte Entspannung fördern. Danach leitet eine erfahrene Yogalehrerin durch die wohltuende Tiefen-Entspannung. Du bist herzlich willkommen mit uns zu entspannen!
Kerzen-Meditation
von Sabina Meyer 31. Oktober 2025
TRATAK: eine einfache Kerzen-Meditation für die ganze Familie in der dunklen Jahreszeit. Auch Kinder sind sehr zugänglich für diese stimmungsvolle Meditation. Die Übung beruhigt unseren rastlosen Geist und erhöht zugleich unsere Aufmerksamkeit und belebt das Gehirn.
Wohlfühlen im Herbst
von Sabina Meyer 14. Oktober 2025
Ausgleichende Nahrungsmittel bei Wind und Wetter die eine natürliche Selbstregulation der Bioenergien fördern. Auch Eine warme ayurvedische Ölmassage wirkt nährend für Körper und Gemüt. Ein leckeres Rezept für eine nährende Suppe und Ernährungstipps für den Herbst untersützen dein Wohlbefinden
von Sabina Meyer 25. Juli 2025
AYURVEDA SOMMER TIPPS Im Einklang mit der Natur und den Elementen Einen kühlen Kopf bewahren! Im Sommer überwiegt die Pitta-Bioenergie welches sich in der äußeren sowie unserer inneren Natur widerspiegelt. Die Kraft der Pflanzen geht jetzt in die Blätter, Blüten und Früchte. Und auch wir sind weniger zu Hause verwurzelt sondern mehr in Aktivität und Bewegung. Um unsere Lebenskraft nicht zu schwächen, ist es eine gute Idee sich nicht „auszupowern“. Die Naturgesetze des Ayurveda empfehlen nur 80% der zur Verfügung stehenden Energie zu nutzen, damit uns die sportliche Aktivität auch nachhaltig gut tut. Einfach mal verlangsamen, im würzigen Duft des Waldes baden und Seelen-frei atmen. Unser Immunsystem profitiert vom Maß-halten …... Die Intensität im Sommer-Leben immer wieder mal mit Entspannung und Ruhephasen ausgleichen! Das ist die beste Vorbeugung um auch in der darauffolgenden kühleren Jahreszeit gesund zu bleiben, und ohne Vata und Pitta Erkrankungen (wie z.B. Gelenkbeschwerden, Hautprobleme, Depressionen, Schlafstörungen) Durch die Wärme im Sommer kommt es noch nicht zu Beschwerden, erst im Herbst, wenn Kälte und Wind dazu kommen, bricht das im Sommer angesammelte Vata und angesammeltes Pitta ( Feuer-Energie) als Beschwerden aus. Ernährung im Sommer Im warmen, hitzigen Sommer fährt die Natur unser Verdauungsfeuer runter. Gekochte Nahrung ist bekömmlicher und leicht verdaulich, auch wenn es ein heißer Tag ist. Süßes Obst, Salat oder rohes Gemüse können Mittags verzehrt werden, dann ist das Agni (Verdauungsfeuer) am stärksten und der Stoffwechsel wird nicht belastet. Jetzt ist es eine gute Idee den Verzehr von Tomaten, säurehaltigen Nahrungsmitteln und scharfe Gewürze zu reduzieren. Sie erhöhen unangemessen das Feuerelement in uns, erhitzen Körper und Gemüt und erschweren es einen kühlen Kopf zu bewahren. Im Ayurveda gilt Nahrung als Medizin. Derjenige, der die geeignete Nahrung sowie Verhalten für jede Jahreszeit kennt und sich danach ausrichtet – ist glücklich, stark und hat eine gute Ausstrahlung. (Charaka I Su, VI, 3)