Der Wert von spirituellen Übungen - Die Kultivierung von Frieden

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Werde selbst zu einem Kanal des Friedens!  " Ein Gramm Praxis ist wertvoller als Tonnen von Theorie" sivananda

Der stille See reflektiert Ruhe im Geist


Über den Wert spiritueller Übungen. Handle jetzt!

Oder: Wie erlange ich Frieden?

Und was bedeutet es eigentlich eine „spirituelle Praxis, Yoga“ in den Alltag zu integrieren?


Wahres Yoga umfasst soviel mehr als wohltuende Körperübungen und köstliche Tiefen-Entspannung auf der Matte einmal die Woche! Yoga birgt einen Schatz für unser gesamtes Leben und Sterben welcher durch spirituelle Übungen zu funkeln beginnt und seinen wahren Reichtum immer mehr zum Vorschein bringt.

Spirituelle Übungen zu praktizieren, die Erfahrung von Frieden, Freiheit und Herzensgüte in uns selbst ist ein weitreichender Beitrag zum Frieden in der Welt.


Sadhana besteht aus Übungen und Training des Körpers, der Sinne, des Geistes (Verstand) und Entwicklung der psychischen Fähigkeiten. Die spirituelle Praxis variiert für verschiedene Charaktere je nach Fertigkeiten, Temperament und Vorlieben. Spirituelle Übungen öffnen durch die Kraft der Entspannung inneren Raum. Unser Bewusstsein kann sich nun entfalten. Werde selbst zu einem Kanal des Friedens! 


„Sadhana“ ist das indische Sanskritwort für spirituelle Übungen, mit dem Ziel unserer Bewusstsein auf allen Ebenen der menschlichen Natur zu erheben um eine allumfassende Einheit zu erfahren. So durchdringt die spirituelle Praxis alle Bereiche unseres Lebens und gestaltet es neu. Ruhe und Klarheit im Geist führt zu einer veränderten Wahrnehmung der Lebensdynamiken, mit all ihren Tiefs und zum Glück auch Hochs, denen wir sonst mit unseren wechselnden Befindlichkeiten hilflos ausgeliefert sind. Daraus geht auch die Redewendung „das Leben meistern“ hervor.
 
Das komplexe Leben zu meistern ist nur möglich wenn wir uns nicht mit unseren ständig wechselnden Emotionen und Gedankenbildern identifizieren. Eine Hilfe ist den „inneren wertfreien Beobachter“ kennenzulernen und damit in Verbindung zu bleiben. Im stetigen Fluß des Wahrnehmens sein. 
Eine Liebe fürs Leben sozusagen.
Einen gesunden, klaren, stetigen und unerhitzten Geist zu entwickeln und zu behalten ist in einer turbulenten instabilen Welt, die immer wieder auf dem Kopf steht, eine große Herausforderung! Selbstakzeptanz ist hierbei eine wichtige Voraussetzung. Sie beginnt wenn wir uns über unsere Gedanken hinweg ausdehnen. Und in dieser Lebensschule hilft uns Yoga Sadhana, die spirituelle Praxis.


Sie bietet uns Schutz, gibt inneren Halt und ist das einzig sichere Zuhause welches mir bekannt ist, wenn Stürme und Gezeiten das irrtümlich falsch errichtete Fundament unseres ICH´s erschüttern. Durch regelmäßiges Sadhana entwickeln sich Lebensreife und Lebensfülle.
Wir alle haben eine Aufgabe auf diesem Planeten Erde, niemand ist umsonst oder aus Zufall hier. Spirituelle Übungen helfen dem Leben eine Richtung zu geben und unserer mitgebrachtes Potenzial zu entfalten, zum Wohle aller. Spirituelle Übungen schenken uns die innere Kraft, Mut, Willensstärke, Ausdauer, Zuversicht, Weite im Herzen, Anbindung an unsere Seelenkraft sowie Inspiration für die Umsetzung in unserer Leben.


Durch Sadhana eignen wir uns Wissen an das uns helfen kann, das eigene Leben wirksamer und erfolgreicher zu gestalten. Auch inneres Wissen, unsere tiefe innere Weisheit und Intuition entfalten sich mehr und mehr im Flow des Lebens. 
Leben ist die Entfaltung der in der Seele verborgenen Fähigkeiten.


Auszüge aus dem Buch „göttliche Erkenntnis“ von Swami Sivananda:

SADHANA – SPIRITUELLE PRAXIS:


„Sadhana ist eine bewusst in ein System gefasste geistige Bewegung.
Das Ziel des Sadhana (spirituelle Praxis) ist es, das Leben von den Begrenzungen, durch die es gebunden ist, zu befreien. Sadhana ist ein lebenslanger Prozess. Jeder Tag ist ein weitergehen. Die Hindernisse auf dieser langen Reise sind unzählbar.
Wähle ein Sadhana welches zu dir passt. Sei beständig und ausdauernd. Man muss Interesse und Gefallen an seiner spirituellen Praxis haben. Erst dann wird man daran Freude haben und darin erfolgreich sein. Dein Herz wird sich öffnen. Du siehst das Leben weiter, du hast eine neue weite Sicht. Deine Zweifel lösen sich von selbst da du Antworten aus dem Inneren erhältst.
Du erfährst Unterstützung von einer mächtigen Kraft, die im gesamten Kosmos wirkt.


HANDLE JETZT. LEBE JETZT.

Erkenne jetzt. Verwirkliche jetzt.

Sei jetzt glücklich.
Falle niemals fruchtlosem Bedauern zum Opfer.


Heute ist der beste Tag.
Heute ist der Tag für eine neue Geburt. Sage den früheren Fehlern und Irrtümern lebewohl. Du hast deine Lektionen gelernt. Schreite jetzt mit neuer Hoffnung, Entschlossenheit und Wachsamkeit voran. Wanke nicht. Fürchte nicht. Zweifle nicht.

Tue etwas Grundlegendes am spirituellen Weg anstatt deine Zeit mit unnötigen Versuchen und Lethargie zu vergeuden.


Du hast unendliche Kraft in dir.

Das Göttliche in dir ist stärker als alles, was außerhalb von dir ist. Deshalb fürchte nichts und vertraue deinem inneren Selbst. Sei nicht halbherzig. Hindernisse sind Sprungbretter zum Erfolg. Sie entwickeln deine Willensstärke. Lass dich nicht von ihnen erdrücken.


Wähle den positiven Weg.
Wenn du denkst: „Ich werde ein Bad nehmen, wenn alle Wellen des Meeres aufhören“, ist es unmöglich. Die Wellen werden nie stillstehen. Und du wirst nie ein Bad nehmen.
Genauso wenn du denkst: „ich werde mit spiritueller Praxis und Meditation beginnen wenn alle meine Sorgen, Nöte und Ängste enden, wenn alle meine Kinder fest im Leben stehen und nach der Pensionierung, wenn ich mehr Freizeit habe...“ ist es unmöglich. Im Alter fehlt die Kraft für intensive spirituelle Praxis.
 Beginne damit wenn du noch jung bist, in allen Lebensumständen, Bedingungen und Situationen. Dann wirst du im Alter eine reiche spirituelle Ernte einbringen.“


Die Sonne erleuchtet Himmel und Meer


Beginne jetzt. Eine einfache Anleitung.


Hier findest du wertvolle Tipps, die dir bei deiner regelmäßigen Übungspraxis helfen:

Während deines Sadhanas löse dich von der Außenwelt und richte die Sinne nach innen.
So kann die Zerstreutheit des Geistes überwunden werden und unsere wahre Essenz in der Stille des Geistes erblühen.


  • Eine Erleichterung, die innere notwendige Disziplin zu entwickeln, sind Regelmäßigkeit, Geduld und liebevolle Zugewandtheit die es braucht eine neue Gewohnheit zu kultivieren. Beginne mit 10 Minuten regelmäßiger Praxis und steigere die Zeit langsam.


  • Praktiziere möglichst zur gleichen Uhrzeit am selben Platz. (z.B. jeden Tag um 7Uhr oder 21Uhr in einem Raum mit ruhiger, klarer Ausstrahlung. Dies könnte z.B. ein dafür eingerichteter Platz im Wohnzimmer sein. Die Umgebung wird durch deine spirituelle Praxis aufgeladen und auch deine Familienmitglieder werden davon profitieren.


  • Reinige das Zimmer so daß du in einem positiven „Raumklima“ üben kannst. Z.b. durch Räuchern, Aura Soma, reinigende Gesten mit den Händen, oder ein Mantra. So stimmst auch du dich auf deine Praxis ein und Vorfreude entwickelt sich.


  • Durchlüften, genügend Sauerstoff ist förderlich für einen wachen Geist. Der Raum sollte nicht zu sehr geheizt sein, dies macht den Geist etwas träge und dumpf, was wir dann irrtümlich für die ersehnte „Ruhe im Geist“ halten.


  • Zur Unterstützung deiner geistigen Ausrichtung kannst du auch Symbole verwenden die deine

         Gedankenschwingung erhöhen: z.B. eine Kerze anzünden oder frische Blumen aufstellen. Ein Bild mit einer für dich                persönlich inspirierenden Ausstrahlung wirkt Wunder: Ein Natur-Foto vom Wald, Weite der Berge oder des Meeres.              Oder ein Fotosymbol universeller Liebe wie z.B. Jesus, Buddha, Krishna, Maria. Auch ein Foto von einem spirituellen              Lehrer der dich inspiriert wirkt sich positiv auf die Qualität deiner Gedanken aus.


  • Eine gute Idee ist auch Kleidung zu wählen die du nur zu diesem Anlass trägst. (wir wechseln zum Schlafen ja auch unsere Kleidung und bereiten uns dadurch auch mental auf das Einschlafen vor… Ebenso wenn wir uns zu einem besonderen Fest aufmachen, spiegelt sich dies in unserer Kleidung wieder und verändert unmittelbar unserer Lebensgefühl) 
    Kleider machen nicht nur Leute sondern schaffen auch Stimmungen.


  • Ernährung zur Unterstützung deiner spirituellen Praxis:
    Vermeide anregende Genussmittel wie z.B. Kaffee, kein Alkohol, kein sehr scharfes Essen oder viel Zuckerhaltiges. Auch Nahrungsmittel die träge oder aggressiv machen blockieren den Energiefluss (Prana) und erschweren die Erfahrung von geistiger Klarheit und innerem Frieden (z.B. Drogen, Fleisch)


  • Telefon aus. Ablenkungen entgegenwirken.


  • Setze dich aufrecht, stabil und bequem in einen Meditationssitz. z.B. Schneidersitz auf einem Kissen welches Becken und Rücken stützt.


  • Nimm zuerst achtsam wahr welche Stimmungen in deinem Geist vorherrschen, welche Qualität haben die Gedanken, welche Gefühle und Körperempfindungen nimmst du wahr. Unbewusste Gedankenmuster und Konditionierungen zeigen sich schnell wenn wir zur Ruhe kommen. Sie bewusst wahrzunehmen und zu akzeptieren ist ein wichtiger Schritt hin zu Achtsamkeit und Selbstwahrnehmung. Es ist ein erster großer Schritt zu beobachten daß wir ständig Gedanken haben. Jedoch nicht unsere Gedanken sind….
    Diese unbewussten Gedankenströme und Überzeugungen, die unser wahres Potenzial sabotieren, haben einen mächtigen Einfluss auf die Gestaltung unseres Lebens…
    Selbst-emphatisches beobachten, ohne uns selbst für unsere auftauchenden Gedanken zu demütigen oder zu bedauern. Wo im Körper spürst du deinen Atem? 
    Kannst du ihn mühelos fließen lassen? Ihn ohne Anstrengung einladen und beobachten.


  • Nach dieser Achtsamkeitsübung beginne den Atem behutsam in ein gleichmäßiges Strömen der Ein- und Ausatmung zu führen die deiner Natur entspricht. Z.B. 4 fließende Sekunden einatmen und den Atem 4 Sekunden auszuströmen lassen. Den Geist auf dem Atem surfen lassen.


  • Gedanken tauchen auf…. Wir nehmen sie wahr und lassen sie wieder vorüberziehen, unser Geist hält nicht an ihnen fest. Wie Wolken die den klaren Horizont passieren…..Geduldig kommen wir immer wieder zu unserem gleichmäßigen Atemstrom zurück. Konzentrationsfähigkeit, die Gedankenkraft zu bündeln und nicht in geistiger Zerstreutheit verloren zu gehen, ist die Brücke zur Meditation und öffnet den Raum für innere Stille, Zufriedenheit und inneren Frieden.

Auszüge aus dem Buch „Sadhana“ von Swami Sivananda:


  • Übe beharrlich und ruhig, ohne Hast und Eile.


  • Setze dich mit gesammeltem Geist hin. Behaupte deine Herrschaft über Körper und Geist. Tauche tief ein in die innersten Kammern deines Herzens und betritt den phantastischen Ozean der Stille. Lausche der geräuschlosen Stille.


  • Errichte dein spirituelles Leben auf einem sicheren Fundament, auf dem Felsen von göttlicher Gnade und Charakterstärke. Es gibt keine Kraft im Himmel und auf Erden, die dir nun den Weg versperren kann. Licht erhellt deinen Weg.


 

„Bade im Strom des ewigen Lebens. Springe hinein. Tauche ein. Schwimme darin. Treibe darin. Genieße es. Sonne den Körper im physischen Sonnenlicht. Sonne die Seele im Sonnenlicht des Ewigen. 
Verehrung des Göttlichen ist das sich entfalten der Seelenknospe“ swami sivananda


Aus dem Sanskrit übersetzt beinhaltet das Wort „Sadhana“ auch:
zum Ziel führend, gewinnbringend, bewirkend, hervorbringend, Werkzeug, Heilung, heilen, bewältigen, gewinnen, hingebungsvolles Bemühen ...

von Sabina Meyer 17. Juni 2026
Vom Kopf ins Hara- entdecke die Kraft deiner inneren Mitte Kennst du das Gefühl, ständig im Denken „unterwegs“ zu sein und gleichzeitig die Sehnsucht nach einem Ort in dir zu spüren, der ruhig und unverrückbar ist? Unser Bedürfnis nach Präsenz und innerer Verwurzelung bahnt sich nun, in unüberschaubaren Zeiten und den Stürmen des Alltags, seinen Weg in die Freiheit. Die wunderbare Erfahrung, von innen getragen zu sein, funktioniert wie ein stabiler Anker in einer turbulenten Welt. Im Yoga erfahren wir immer wieder, wie Stabilität nicht aus Anstrengung entsteht, sondern aus Verbindung. Verbindung mit dem Atem, dem Körper und der Verbindung zum höheren Bewusstsein jenseits unserer individuellen Befindlichkeit. Graf Dürckheim bezeichnete das Hara, den Raum etwas unterhalb unseres Nabels, als unsere eigentliche Mitte – jenen Ort tiefer Verankerung, aus dem echte Gelassenheit, Klarheit und Lebendigkeit erwachsen können. Wer geerdet ist, kann kraftvoll handeln, weil er nicht ständig gegen sich selbst arbeitet. Graf Dürckheim beobachtete, dass viele Menschen „OBEN“ leben – im Kopf-Ich, in Gedanken, Sorgen, Selbstkontrolle und Unsicherheit. Verlagern wir den Schwerpunkt tiefer und ANKERN IM HARA, können wir die Psyche ins Gleichgewicht bringen und den Geist beruhigen. Die selbstheilenden und selbstregulierenden Kräfte in uns kommen ins Gleichgewicht, und auch Unangenehmes kann durchlässig gehalten werden. Wir lösen uns von Verengung, unserer Handeln wird freier, ruhiger, gesammelter und tragfähiger. Wir erfahren Vertrauen in einen tieferen Lebensgrund. Du bist herzlich willkommen, diesen kraftvollen Raum deiner inneren Mitte und Stabilität gemeinsam mit anderen Gleichgesinnten im Workshop am So. 28. Juni zu erforschen. Übungen für Beckenboden, Psoas-Regulation und Rücken ergänzen die heilsamen Hara-Zentrierungs-Übungen. Graf Dürckheim war ein deutscher Diplomat, Psychologe, Philosoph und spiritueller Lehrer. (1896-1988) Er verband Elemente des Zen-Buddhismus mit westlicher Psychologie und christlicher Mystik und kam als Diplomat in Japan intensiv mit Zen Meditation und Schwertkunst in Berührung. HARA UND SPIRITUALITÄT „Im Hara erfährt der Mensch seinen Schwerpunkt, seine Mitte, seine Erd- und Gottesverbundenheit.“ Dürckheim geht es nicht um mystische Ausnahmezustände, sondern um eine andre Art zu stehen, zu gehen, zu arbeiten und zu begegnen. Hara ist für Dürckheim letztlich der Ort, an dem der Mensch von einem egozentrischen Leben zu einem Leben aus seinem tieferen Wesen heraus gelangt. Es ist ein Weg zur menschlichen Reife. Hara-Zentrierung ist ein Bindeglied zwischen spiritueller Erfahrung der Einheit des Lebens und deren Verwirklichung im täglichen Leben. Wir erleben Erdverbundenheit. Durch das Getragen-Sein kann sich unser Herz erheben und öffnen, zugleich ist die Öffnung zum Transzendenten möglich. HARA UND GELASSENHEIT Das gewöhnliche ICH erfährt sich oft in Kontrolle, Sorge und Unsicherheit, und da sich jede innere Haltung im Körper ausdrückt führt die Arbeit an der Körpermitte auch zu einer seelischen Wandlung. Durch Hara-Zentrierung entsteht echte Gelassenheit nicht aus einer Methode des Denkens, sondern aus der Erfahrung tiefer Verwurzelung und Anbindung. Schwierigkeiten und Herausforderungen erschüttern unser ICH weniger und wir finden zu unserem inneren Schwerpunkt zurück. HARA UND ERD-VERBUNDENHEIT Hara-Zentrierung erdet uns und schafft einen stabilen Raum, nicht mehr primär aus Angst, Selbstbehauptung oder innerer Verkrampfung zu handeln. Ein Mensch im Hara verankert, steht fest auf der Erde und erfährt zugleich ein getragen sein. Die stille Erfahrung der inneren Mitte, die uns auch im Alltag trägt. Hara-Zentrierung lässt uns Erdung und Stabilität in den Yoga-Asanas erfahren. Wir erleben heilsame Präsenz statt Perfektion. Workshop am Sonntag. 28. Juni 14-17.30 Uhr Du bist herzlich willkommen, diesen kraftvollen Raum deiner inneren Mitte und Stabilität gemeinsam mit anderen Gleichgesinnten zu erforschen. Feine Übungen für Beckenboden, Psoas-Regulation und Rücken ergänzen das wohltuende Programm.
Die Lotusblüte
von Sabina Meyer 15. Juni 2026
Der Beckenboden ist ein Ort der Kraft und Verletzlichkeit zugleich. Dieses myofasziale Netzwerk ist für unterschiedliche Aufgaben zuständig und vereint große Gegensätze
von Sabina Meyer 15. Juni 2026
Auf eigenen Füßen stehend mit dem Leben verbunden ......
von Sabina Meyer 7. Juni 2026
Swami Sivananda aus „ Göttliche Erkenntnis“ MUSIK – HEILUNG DURCH KLANG Musik ist die älteste aller Künste. Klang ist die erste Manifestation des Absoluten. Klang ist überreich erfüllt mit transzendenter Seelenkraft und in der gesamten Schöpfung präsent als das eine mächtige Prinzip, das alle anderen Manifestationen wirksam beeinflusst. Sie entzückt, beruhigt und stärkt. Sie erhebt und inspiriert. Sie schwingt in der Erinnerung und heilt Krankheiten. Sieh die Kraft von sanften, lieblichen Klängen: SA-RE-GA-MA-PA-DHA-NI-SA. Die Musik hat den Zauber, einen wilden Tiger zu zähmen. Musik erfüllt dein Geist mit Sattva und schafft Harmonie im Herzen. Sie bringt das härtste Herz zum Schmelzen. Musik tröstet und beseitigt Sorgen, Kummer und Ängste. Der Mensch wünscht sich Musik, die ihn entspannt und erhebt. Sie macht den Geist rasch einpünktigt konzentriert. PRANAVA – OM – DIE QUELLE ALLER MUSIK Woher nimmt die Musik diese Mächtige Kraft? Aus der höchsten Musik Brahmans, dem heiligen Pranava (OM). Höre die Musikschwingung der Tambura oder Veena. (indische Saiteninstrumente) Alle Musiknoten sind sind in diesem Pranava (OM) auf wunderbare Weise vereint und entspringen aus diesem Pranava. Musik ist dazu bestimmt, Pranava Nada in deinem Herzen widerhallen zu lassen. Denn OM, das Pranava, ist dein wahrer Name. Wenn der Geist diese Anziehung erfährt und eins wird mit seiner wahren Natur, dehnt sich die große Macht des göttlichen, die dort gespeichert ist, im Inneren aus und heilt Körper und Geist. Musik in ihrer ursprünglichen Reinheit, ist nicht dazu da, die Nerven zu erregen. DIE SPIRITUELLE DIMENSION DER MUSIK: NADA YOGA Musik ist NADA YOGA: Die verschiedenen Musiknoten haben jeweils ihre entsprechenden NADIS oder subtilen Kanäle in den Kundalini Chakras. Musik lässt die Nadis schwingen, reinigt sie und erweckt die psychische und spirituelle Kraft, die in ihnen schlummert. Die Reinigung der NADIS bringt nicht nur Frieden und Glück des Geistes, sondern hilft dem Aspiranten, sein Lebensziel rasch zu erreichen. DER EINFLUSS DER MUSIK AUF KÖRPER UND GEIST Eine liebliche Melodie hat einen starken Einfluss auf den Geist und auf das physische Wesen jedes Lebewesens. Der rätselhafte Geist mit seinen tausend Vasanas und Vrittis (Erinnerungen, Eindrücken und Gedankenformen) ist von der Musik umschlossen und liegt nun ruhig und friedlich im Schoß des Sadhakas (des Schülers). Das Wunder der Musik bei diesem MUSIK YOGA ist, dass nicht nur Geist der Musizierenden auf diese Weise beherrscht wird, sondern auch die Geiste all derer, die der Musik lauschen. Sie werden ruhig, friedlich und wonnevoll. Deshalb haben die RISHIS (die Sehenden Weisen Indiens) von einst ihre inspirierenden Texte und Schriften in Vers oder Liedform verfasst und sind vertont worden. Sie haben Rhythmus und Melodie. Mit der lieblichen Melodie drangen die erhabenen Gedanken leicht in das Herz des Zuhörers ein, das ansonsten ängstlich von der giftigen Kobra der Weltlichkeit bewacht wird. Musik ist hilfreich bei der Behandlung von Krankheiten. Weise behaupten, dass viele Krankheiten durch den melodiösen Klang einer Flöte, Geige oder Veena geheilt werden können und in der Musik eine ungeheure Kraft über Krankheiten liegt. Musik lockert das Nervenverspannungen und lässt Körperteile, die unter Anspannung stehen, ihre Normalfunktionen wieder aufnehmen. Im alten Ägypten wurde Musik zur Heilung in Tempeln verwendet. KIRTAN BHAKTI Kirtan ist das Besingen der Herrlichkeiten der Schöpfung. Der Mensch wird vom göttlichen Gefühl durchdrungen und verliert sein ICH in dieser Liebe zum Göttlichen. Es ist das Singen mit Gefühl, Liebe und Vertrauen. Die harmonischen Schwingen die durch das Chanten erzeugt werden, helfen den Gläubigen, ihren Geist auf einfache Weise zu kontrollieren, denn sie erheben den Geist aus sofort aus seinen alten Geleisen und Furchen zu wunderbaren Höhen göttlichen Glanzes und Herrlichkeit. Wenn wir aus tiefstem Herzen Sankirtan chantet, mit vollem BHAVA und PREM (die innere Haltung der Liebe) beeinflussen wir auch die Bäume, Vögel und Tiere nachhaltig. Kirtan chanten ist eine wirkungsvolle Methode der Hingabe. Sinnliche Emotionen werden zum Göttlichen gelenkt – zur universellen umfassenden Liebe. Swami Sivananda aus „Göttliche Erkenntnis“ "Wenn Menschen zusammen kommen und Sankirtan (gemeinsames Chanten, Singen von Mantra) praktizieren, wird ein mächtiger spiritueller Strom (Mahashakti) erzeugt. Dies reinigt das Herz der Suchenden und erhebt sie zu Höhen göttlicher Ekstase. Die machtvollen Schwingungen werden zu entfernten Plätzen getragen. Sie erheben den Geist aller Menschen, bringen ihnen Trost und Kraft und wirken als Verkünder von Frieden und Harmonie. Sie zerstören feindliche Kräfte und bringen Frieden und Glückseligkeit in die Welt. Mögen Friede und Wohlergehen mit euch allen sein. Lokasamastha Sukhino Bhavantu." Swami Sivananda Mitsing-Worskhop und Konzert mit den renommierten Sängern und Musikern aus Kalkutta/ Indien am 10. Juni bei uns im sivaraja yoga zentrum Bielefeld. Du bist herzlich willkommen an diesem besonderen Nada-Yoga Event teilzunehmen. Lass dich von dem besonderen Gesang in Gemeinschaft berühren und Geist und Herz Nahrung finden.   05226 594650 
von Sabina Meyer 25. April 2026
Aus medizinischer Sicht ist Stress eine automatische menschliche Reaktion, die den Organismus durch die Ausschüttung von anregenden Hormonen (der Adrenalin-Kick… ) kurzfristig besonders leistungsfähig machen soll. Stressoren aktivieren den Sympathikus-Nerv (Kampf – Flucht Mechanismus), ein Ur-Impuls der das menschliche Überleben bei drohender Gefahr sichert: der Herzschlag wird beschleunigt, der Blutdruck steigt, die Verdauung wird zurückgefahren und die Muskeln werden angespannt. Wir sind bereit…. Das stressbedingte Hochfahren hat bei einer natürlich funktionierenden Fähigkeit zur Selbstregulation keinerlei krankmachende Effekte, wenn danach wieder eine Entspannungsreaktion (Parasympathikus) ausgelöst wird. Andauernder Stress hingegen hat vielfältige Auswirkungen, die den gesamten Organismus betreffen und das Nervensystem stark beanspruchen. Das empfindliche Zusammenspiel von Körper und Psyche wird durch die ständige Ausschüttung der Stresshormone (z.B. Cortisol) aus dem Takt gebracht. Auch das Immunsystem wird durch Daueranspannung geschwächt und kann die komplexen Aufgaben nicht mehr bewältigen. Ob eine Herausforderung des Lebens als positiv oder negativ empfunden wird, ist individuell verschieden und abhängig von dem gedanklichen und emotionalen Erleben sowie von vorangegangenen Erfahrungen in ähnlichen Situationen die im Unterbewusstsein abgespeichert sind. Auch eine Überreizung der Sinnesorgane kann die natürliche Fähigkeit der Selbstregulation stören und den Zugang zu inneren Energiereserven blockieren. Aus medizinischer und psychologischer Sicht ist ein ausgewogener Wechsel von Anspannung (Leistungssteigerung) und Entspannung gesundheits- und leistungsfördernd. Es ist deshalb von großer Bedeutung, eine persönlich passende Work-Life-Balance zu entwickeln, also das individuelle Gleichgewicht von Anspannung und bewusster Entspannung zu finden. Diese Balance hilft, eine Herausforderung anzunehmen, zu meistern und nicht als belastend zu erleben. Schaffen wir Möglichkeiten die Stresshormone abzubauen und geben den verschiedenen Körpersystemen regelmäßig wirksame Impulse des Entspannens, der Sicherheit und der Ruhe, haben Zugang zu unseren Ressourcen und nutzen sie auf angemessene Weise, schaffen wir Räume der Regeneration und Vitalität. Gemeinsam geht vieles leichter. Das ganzheitliche, integrale Yoga-Entspannungs-Training des Sivaraja Yoga Zentrums bietet dir wirksame Werkzeuge, um deine Entspannungskompetenz zu erweitern und eine vitale Lebensqualität zu fördern. Im Besonderen wirkt sich, laut wissenschaftlich fundierter Studien, eine Kombination aus Körperübungen, Atemübungen, bewusster Entspannung durch das Setzen eines Entspannungs-Impulses und Meditation positiv auf die Selbstregulationsmechanismen aus. Das regelmäßige, gemeinsame Praktizieren in der Gruppe, hilft dir ungesunde Gewohnheiten zu durchbrechen und neue, bereichernde Erfahrungen zu machen. Der Gruppenunterricht schafft ein solides Fundament und dient zur nachhaltigen Motivation für eigenverantwortliches Üben auf der eigenen Yogamatte zu Hause. Zu erfahren wie wirksam und wertvoll die körperlichen und mentalen Impulse sind, erhöht die Selbstwirksamkeit und schenkt neue Selbst-Sicherheit – so kannst du das Leben in die eigenen Hände und ins Herz nehmen. Integrales Yoga und Meditation hilft, sich von gedanklichen, negativen Fiktionen zu lösen und verleiht dir neue geistige Frische. Deine körperliche Tiefen-Wahrnehmung wird durch Achtsamkeit und ungeteilte Aufmerksamkeit geschult, wodurch ein neues Selbst-Verständnis im Hier und Jetzt geschaffen wird. Harmonisierende Atemübungen lösen die Entspannungsreaktion über den Parasympathikus aus und verbinden dich zugleich mit deinen inneren Energiequellen. Standfestigkeit, Ausdauer, Konzentrationsfähigkeit, Selbstempathie, innere und äußere Vitalität, sowie die Flexibilität sich den Herausforderungen des Lebens immer wieder neu und angemessen anzupassen, sind einige der Juwelen die uns Yoga schenkt. Probiere es aus und mache deine eigenen Erfahrungen. „Welchen Tag haben wir“ , fragt Lasse. „Es ist heute. “, antwortet Eva. „ Aaaah….. mein Lieblingstag !“ Sagt Lasse. sivaraja yoga zentrum Sabina Meyer
von Sabina Meyer 3. April 2026
Für viele Menschen sind Rücken-Verspannungen oder ein geschwächter Beckenboden unangenehme Begleiter im Alltag. Faszien beeinflussen, wie wohl wir uns im Körper fühlen. Pflegen wir ihre vitale Spannkraft und geschmeidige Eleganz, lassen sie uns geerdet, leichtfüßig und beschwingt durchs Leben gehen. Die Anpassungskapazität der Faszien ist für den gesamten Organismus bedeutsam. Als Spannungs-Membran bestimmen sie wesentlich unsere Beweglichkeit und wirken auf die muskuläre Kraftübertragung. Sie schützen umhüllend unsere Nerven und halten unsere Organe „lebendig“. Faszien, mit ihren zahlreichen Sinnesrezeptoren, werden sogar als unser größtes Sinnesorgan betrachtet. Ein wirkungsvolles, propriozeptives Training fördert die Wahrnehmungskapazität des gesamten Bindegewebes. Durch vielfältige, wissenschaftlich fundierte, Trainingsprinzipen mit abwechslungsreicher Stimulation, wird die somatische Intelligenz gefördert und ein fein gestimmter Körpersinn geschult. WOZU BRAUCHEN WIR DIE? Das Faszien-Bindegewebe besteht je nach Funktion eher aus festen oder elastischen Fasern. Faszien haben eine enorme Anpassungsfähigkeit um den unterschiedlichen Aufgaben gerecht zu werden: -weicheren Strukturen ihre Form zu geben: Muskeln bekommen ihre Form erst durch die sie umschließenden Faszien. Sie sorgen u.a. für die Kraftübertragung und umschließen jede Muskelfaser. -Strukturen zu schützen: Nerven werden von Faszien umschlossen und vor Zugkräften geschützt. Sogar unsere Organe sind von Faszienhüllen umschlossen, z.B. der Herzbeutel. - Kräfte weiterzuleiten Faszien durchziehen sämtliche Körperstrukturen und umhüllen ihn. Werden Faszien geschmeidig gehalten und vielfältig angesprochen, haben sie eine Energie-Speicherkapazität und leiten Kräfte optimal weiter, ohne Verletzungen. - für Stabilität und Geschmeidigkeit zugleich sorgen Das mehrdimensionale fasziale Netzwerk durchzieht den gesamten Körper und gibt ihm Stabilität und Struktur, z.B. Bänder und Sehnen. - sie übernehmen eine wichtige Aufgabe in der Hämodynamik (Arterielles- und Lymphatisches System) Durch fasziales Bewegen wird maßgeblich das Lymphsystem unterstützt und gesund gehalten. Für ein gesundes Immunsystem ist dies von großer Bedeutung! Zu feste, „ausgetrocknete“ Faszien stören die venöse und lymphatische Entsorgung! Druckveränderungen in Thorax und Bauch übertragen Kräfte bis in die Extremitäten. Jeder Rückenmuskel ist in die 3 Schichten der Thorakolumbalfaszie eingebettet. Ihre 3dimensionale Aufspannung können wir gut beobachten, wenn die Katze vom Nachbarn zum Sprung ansetzt. Verliert sie ihre Geschmeidigkeit und anpassungsfähige Spannkraft, kann der Rücken Bewegungs-Belastungen nicht mehr „auffangen“. FASZIEN UND EMOTIONEN Faszien reagieren unmittelbar auf unsere Emotionen, die innere Ladung des Nervensystems ist meist unbewusst und erhöht spürbar den Tonus des Bindegewebes. Emotionale Stressreaktionen lösen die Ausschüttung bestimmter Botenstoffe sogar direkt in den Faszien aus. Das Gewebe verdichtet sich. Spüren wir. Dieses Gefühl aus der Haut fahren zu wollen, und doch fühlt sich der Körper wie in einem eingelaufenen, zu engen Taucheranzug eingesperrt …… Gesundes Faszientraining beruhigt entzündliche Dynamiken, unterstützt das wohldosierte Entladen gebundener Energie und bezieht idealerweise auch vagutone Impulse ein: der Parasympathische Impulsgeber des autonomen Nervensystems wird angesprochen und initiiert eine ganzheitliche Entspannung. Der Kampf / Flucht Mechanismus wird durchbrochen. Dieser umfassende Ansatz des Faszien-Trainings leistet somit einen wertvollen Beitrag für eine natürliche Selbstregulation . DIE BEDEUTUNG DES RÜCKGRATS „ Durch Konzentration auf Kurma Nadi (die feinstoffliche Wirbelsäule) entsteht Festigkeit“ Yoga Sutra von Patanjali In aufrechter Haltung erleben wir eine gesteigerte Konzentration und die Nervenenergie kann gleichmäßig durch den Körper fließen. Die verbundenen Organe werden ausreichend mit Blut und Energie versorgt. Die Wirbelsäule verkörpert die zentrale Energiebahn unseres Körpers und ist mehr in ihrer Funktion, als ein Knochengerüst mit Bandscheiben, die nicht immer an ihrem Platz bleiben. In ihr spiegeln sich unsere inneren, unbewussten Haltungen und Erfahrungen. Die Basis der Wirbelsäule symbolisiert die menschliche Verwurzelung mit Mutter Erde und der Scheitel die Verbindung zum umfassenden kosmischen Bewusstsein. Sie gilt als zentraler Kanal für die Lebensvitalkraft (prana) und verknüpft den physischen Körper mit feinstofflichen Energieebenen. Im yogischen Übungssystem unterstützt eine ausbalancierte Wirbelsäule eine spirituelle Ausrichtung und Transformation. Das Rückgrat verkörpert Mut, Selbstvertrauen, Charakterstärke und Standfestigkeit ebenso wie Anpassungsfähigkeit, die Fähigkeit des Nachgebens und Demut zugleich. Viele Yoga-Haltungen lassen uns die Verbindung des physischen Körpers mit dem feineren, energetischen Körper direkt spüren. Auch kommt die unbewusste, emotionale Ebene, die sich im Rücken, im „Hinten“ verbirgt, zum Vorschein und wir bekommen eine Ahnung wie das Konzept der Body-Mind-Heilung über die Yoga-Asanas wirkt. Yogapraktizierende kennen diese erlösende Empfindung, wenn gebundene Energien wieder in den freien Prana-Fluß kommen und Körper und Geist sich freudig ausdehnen können! Schon die 1. Yogastunde kann eine bedeutende Tür im Leben eines Menschen öffnen und sein inneres Licht zum Vorschein bringen. DER WORKSHOP DAFÜR: 25. April 14 - 17.30 Uhr Ich lade Dich ein, Dir bewusst Zeit für Dein Wohlergehen zu nehmen und Deinen Körper neu zu erforschen und wahrzunehmen. Raum, um Deinem Rücken und dem Kraftzentrum Beckenboden, wohltuende Aufmerksamkeit zu schenken und frisch zu beleben. In einer unterstützenden Atmosphäre erkunden wir gemeinsam wirkungsvolle Bewegungen der aktuellen Faszien-Forschung nach Dr. Schleip. Die interessanten Übungen überraschen und machen Spaß. Sie kräftigen, mobilisieren und entlasten die Faszialen Strukturen von Rücken und Beckenboden und lassen sich ganz easy in Dein bewegtes Leben einbauen. Ganz gleich, ob Du bereits Yogaerfahrung hast, Sportler oder Sportlerin bist, oder Dich gesundheitlich auf der körperlichen und geistigen Ebene weiterbilden möchtest, die neuen Bewegungsprinzipien lassen sich wunderbar in Dein persönliches Bewegungstraining integrieren und helfen Überlastungsschäden im Bindegewebe bei Sportlern zu vermeiden. Du bist herzlich willkommen, Dich wohl und sinnlich in Deinem Körper zu fühlen!
von Sabina Meyer 7. März 2026
Überwindung von Hindernissen und die Kunst sich zu vertiefen. Geerdet und zentriert auf zu neuen Ufern. Kennst du dieses Gefühl, weitergehen zu wollen, den Wunsch, die Richtung zu ändern und sich neu auf etwas zuzubewegen? Alle Zeichen stehen gut und du möchtest einen großen Schritt nach vorne machen. Und dann? Wie aus dem Nichts tauchen Hindernisse auf, Brocken auf dem Weg. Der Brocken kann auch ein großer Hund sein. Bei mir war das so. Freudig stapfte ich mit einer Gruppe Yogaferiengäste in Österreich durch den Wald. Unsere Gruppe fügte sich geschmeidig in die Natur ein und ich genoss das Zusammensein in spirituell ausgerichteter Ashram-Gemeinschaft. Ich ertappte meine Gedanken dabei, wie sie über mein Leben zu grübeln begannen und wohin es denn nun weiter gehen solle, mit dem Leben. Dabei bahnten sich immer mehr zweifelnde Fragen tief aus meinem Inneren ihren Weg in die frische Bergluft. Als ich gerade zu der unangenehmen Feststellung kam, daß ich es nicht wusste, passierte es. Plötzlich stand ein riesiger Hund quer vor meinen Beinen und ich fiel ächzend über ihn. Gestoppt in meinem Weitergehen, auf die Knie fallend, in scheinbar unendlich tiefen Waldboden hinein. Nichts, woran ich mich festhalten konnte. Wege verlaufen selten gerade. Sie führen durch Momente der Unsicherheit, durch Rückschläge und durch Situationen, in denen Aufgeben oft einfacher erscheint als Weitergehen. Genau in diesen Momenten entscheidet sich jedoch, wer wir werden. Hindernisse sind nicht nur Barrieren, sie sind auch Prüfungen, die uns klarer, bewusster und stärker machen können. Wenn wir lernen, ihnen zu begegnen, statt vor ihnen zurückzuweichen, öffnen sich Wege, die wir zuvor vielleicht nicht einmal gesehen haben. Swami Sivananda nennt es auch das Überwinden von Begrenzungen. Hindernisse können Schlüssel sein, die unser Potenzial erst sichtbar machen. Für Yogis sind Hindernisse auf dem Weg also ganz natürliche Stationen. Sie zeigen an, dass wir uns tatsächlich auf einem inneren Entwicklungsweg befinden. Hindernisse sind kein Zeichen des Scheiterns wenn wir ihnen begegnen. Sie bringen verborgene Widerstände an die Oberfläche oder auch unterschwellige Ängste. Werden sie bewusst, können sie integriert und transformiert werden. Für Swami Sivananda lehren Hindernisse uns Flexibilität statt Widerstand. Eine gereifte Flexibilität lässt uns innerlich wachsen und den Flow des Lebens erfahren. Hindernisse werden als Chancen zur Selbstüberwindung und zur Vertiefung des spirituellen Bewusstseins angesehen . Ihre Überwindung ist für Swami Sivananda kein einmaliger Sieg, vielmehr ein kontinuierlicher Prozess der inneren Veredelung. Die größten inneren Hindernisse auf dem spirituellen Weg sind für Swami Sivananda Selbstzweifel und Grübelei. Sie gelten jedoch nicht als Schwäche, sondern als Prüfung des Glaubens und der inneren Klarheit. Selbstzweifel können sich ganz unterschiedlich ausdrücken: - schwankender Glaube an sich selbst - Misstrauen gegenüber dem eigenen Weg - Unentschlossenheit und geistige Zerrissenheit - Identifikation mit begrenzenden und disfunktionalen Gedanken Selbstzweifel entstehen, wenn wir uns mit dem „kleinen ICH“ identifizieren, statt uns mit unserem höheren, umfassenden Bewusstsein zu verbinden. Hindernisse zeigen sich aber auch in Form von Trägheit, Rastlosigkeit und Unruhe oder dem Sog unstillbarer Wünsche. Sogar als wunderschön empfundene Erfahrungen können sich im Nachhinein als Hindernisse entwickeln, sei es eine romantische Vorstellung von Spiritualität oder das Festhalten an tollen Meditationserfahrungen. :-) Wie kann ich Hindernisse auf dem inneren Weg überwinden? Einfach gesagt, transformiert Praxis unseren Geist. Hindernisse verlieren ihre Kraft durch regelmäßige spirituelle Übung und wandeln sich ganz natürlich. (siehe BLOG Eintrag: SADHANA) Ja, dazu brauchen wir Disziplin. So ähnlich, wie das auch mit dem Zähneputzen funktioniert ….. Eine positive Geisteshaltung und liebevolle Geduld lässt sich leichter in Gemeinschaft Gleichgesinnter kultivieren. Der Austausch mit Menschen, die unsere gleichen Werte pflegen, stärkt unsere Entschlossenheit, Ausdauer und Motivation. Das Teilen positiver Überzeugungen mit anderen schafft eine Gemeinschaft der Herzen, die unseren Lebensweg lohnender und angenehmer macht. Unser spirituelles Wachstum wird verstärkt, wenn wir uns mit anderen in einer Gruppe verbinden. Sivananda betont immer wieder die Kraft des Vertrauens in unsere göttliche Essenz, ermutigt uns, nicht über Fehler nachzugrübeln, jedoch aus ihnen zu lernen. Rückschläge sind Teil des Weges, stetige, kleine Fortschritte bringen uns sicher ans Ziel. Wenn wir in Untätigkeit festhängen oder der Geist im Grübeln gefangen ist, bringt uns Handeln raus aus der klebrigen Innenwelt. Die Energie kommt vom Kopf wieder in den Körper. Die Teilnahme an deiner Yogagruppe kann dann wahre Wunder bewirken und deine Ausdruckskraft im Leben zum Blühen bringen. Auch hilft das Studium spiritueller Schriften uns zu vertiefen und Hindernisse zu überwinden. Spirituelle Texte klären den Intellekt, erheben den Geist und geben Orientierung. Integrieren wir Achtsamkeit, Konzentration und Meditation in unserer Leben, (unser tägliches Brot gib uns heute….) produziert der zur Ruhe gekommene Geist weniger Zweifel. Die Kunst sich vertiefen zu können, bringt uns in Verbindung mit unserer inneren Fülle und der stillen Kraft unserer göttlichen Natur. Mögen wir alle Hindernisse in Verbindung mit der Süße des Lebens meistern! Selbstreflexion und Vertiefung Frage dich am Ende eines Tages: Wo habe ich heute trotz Zweifel gehandelt? Was hat mir heute Kraft gegeben und mich befähigt? Wandle die Empfindung etwas nicht schaffen zu können um: „Ich wachse durch diese Aufgabe, lerne und entwickle mich. Ein Workshop zum Thema findet am 21. März statt. Wir celebrieren den Frühlingsanfang mit Faszien-Fitness, YOGA, Achtsamkeit, Meditation und Chanten. Hindernisse überwinden. Geerdet und zentriert auf zu neun Ufern. Du bist herzlich willkommen!
Die Bioenergie im Winter ist trocken- feucht-kalt-rauh
von Sabina Meyer 3. Februar 2026
Der Winter wird vom Vata-Kapha Dosha dominiert. Die Eigenschaften der Bioenergien sind kalt, trocken, feucht, rauh.
Die Arme weiten und tief durchatmen im Sonnenaufgang
von Sabina Meyer 10. Januar 2026
Endlich tief durchatmen! THE POWER OF BREATH - ATEM – DIE KRAFTQUELLE DEINES LEBENS Die Schulung der Atmung ist ein kraftvolles Instrument um Körper und Geist zu beleben und Emotionen regulieren zu können. Über die Atmung scheiden wir sogar mehr Abfallprodukte aus als über die Verdauung! Yogische Atemübungen haben weitreichenden Nutzen und wirken auf alle Körpersysteme. Atemübungen können deine Atemfunktion signifikant verbessern und sind zudem ein ausgezeichnetes, vielschichtiges Lungentraining für jede und jeden. Sportler schätzen die Atemtechniken ebenso wie Menschen mit einschränkenden Atemmustern. Wenn du Meditation praktizierst ist die AtemAchtsamkeit ein wirksames Werkzeug. Die Regulierung des Atems hilft unsere Gedanken zu klären und bringt wieder eine innere Ordnung in unsere aufgewühlte Gefühlswelt. Unser Atem verbindet uns mit dem Flow des Lebens, wir sind in unseren Reaktionen auf Veränderungen und Anforderungen so flexibel wie das Leben selbst. Atem-Achtsamkeit hilft uns, das Bewusstsein auf die kreative Energie des Lebens auszurichten. Die vollständige YogaAtmung aktiviert den Haupt-Atemmuskel, unser Zwerchfell. Das Zwerchfell funktioniert wie ein Motor für die Bewegungen sämtlicher Faszien-Verbindungen. So entsteht eine natürliche Massage für die Bindegewebsstrukturen und die faszialen Organhüllen. Auch dient diese Atmung der Gefäßregulation. Einige Atemübungen reinigen und stärken die Lunge, Bronchien und Schleimhäute. Die freigewordene Kraft des Lebensatem macht uns wach und lebendig, gefühlte Tatkraft. Andere Atemtechniken wirken ausgleichend auf unsere Emotionen und erheben Geist und Gemüt. Die Art der Atmung verändert sogar die Neurohplastizität des Gehirns und beeinflusst unser emotionales Gehirn. Und es gibt Atemrhythmen die den inneren Monolog in unserem Kopf anhalten und uns helfen mit alten Denkgewohnheiten aufzuräumen. Bewusstseinsfähigkeit entwickelt sich. Erfahre selbst wie die Regulierung des Atems (PRANAYAMA) sowie ATEM-ACHTSAMKEIT, im ganzheitlichen Yoga, deine Konzentration auf der mentalen Ebene steigert und deine Willenskraft stärkt. Die Nerven werden gestärkt, und zugleich erlaubt uns das langsame Ausströmen des Atems tief in unser SELBST hineinzuentspannen. Durch eine regelmäßige Übungspraxis wird das Gleichgewicht im autonomen Nervensystem von Sympatikus und Parasympathikus, wieder hergestellt. Besonders die verlängerte Ausatmung in unserer Yogapraxis löst den Entspannungsreflex aus und lässt den Geist zur Ruhe kommen. Im Inneren harmonisiert PRANAYAMA die feinstofflichen, subtilen Lebensströme in den Nervenbahnen, den sogenannten NADIS, (sie entsprechen den Meridianen der chinesischen Medizin), und balancieren so unsere inneren Lebenskräfte aus. Zugleich erfahren wir eine vitale Frische, eine entspannte Aufmerksamkeit dehnt sich aus und durchdringt die Weite unseres Bewusstseins. Die yogischen Atemübungen (Pranayama), sind eine genaue Wissenschaft des universellen Prinzips von Energie und Kraft, welche den physischen Körper und den feinstofflichen ASTRALKÖRPER durchdringt und miteinander verbindet. Pranayama schenkt strahlende Vitalität und Frohsinn und nährt unsere Lebensqualität auf vielen Ebenen. Eine „geistreiche“ leicht verdauliche Ernährung, auf unsere Konstitution abgestimmt, sowie ein regelmäßiger Rhythmus im LebensAlltag bilden ein gesundes Fundament die Wohltat des bewussten Atem in seiner Weite zu erfahren. Die wertvollen Übungen schenken dir das notwendige Werkzeug und Wissen, um Zugang zu Deiner Lebenskraft (PRANA ) zu finden und sie im Alltag nutzen zu können. Und nun wünsche ich dir viel Freude und Inspiration beim Tief Durchatmen! Inspiration ( lateinisch inspiratio ‚Beseelung‘, ‚Einhauchen‘, aus in ‚hinein‘ und spirare ‚hauchen‘, ‚atmen‘; vgl. spiritus ‚Atem‘, ‚ Seele ‘, ‚ Geist ‘) versteht man allgemeinsprachlich eine Eingebung, etwa einen unerwarteten Einfall oder einen Ausgangspunkt künstlerischer Kreativität . (Wikipedia) Doku-Filmtipp: Atmen – mehr als nur ein Reflex! in der WDR Mediathek WORKSHOP-TIPP: Atem-Workshop mit Sambhavi Sabina Meyer. Bitte neuen Termin erfragen.
Wüste, Stille, Weite, zur Ruhe kommen, Meditationssitz, Konzentration nach Innen. Frieden
von Sabina Meyer 30. November 2025
PRATYAHARA – die Sinne zur Ruhe kommen lassen. Die Vorbereitung zur Meditation. Geräuschvolles Wirrwarr, verschiedene Melodien, mal angenehm - mal Nerven strapazierend, bunte Lichter und Menschen-Getümmel in wechselnden Gerüchen: Unsere Sinne reagieren leicht gereizt wenn sie durch die weihnachtlichen Innenstädte schlendern. Wir befinden uns in einer Welt der ständig wechselnden Objekten und sind anfällig dafür, von ihren Strömen fortgerissen zu werden. Der Geist plant und richtet sich auf die äußere Welt aus, um mehr Annehmlichkeiten und Erfüllung im Außen zu finden. Zuerst ist dann eine gewisse Genugtuung zu spüren. Doch nach kurzer Zeit beginnt das Spiel von vorn. Und das scheint niemals aufzuhören! Diese Tyrannei des Geistes und der Sinne hat uns voll im Griff und bestimmt unsere Stimmungen und Launen. Wir sehnen uns nach innerem Frieden und spüren, dass wir durch die Befriedigung der Sinne jedoch keine wirkliche Ruhe und Entspannung finden. Geistiges Gleichgewicht im geschäftigen Treiben einer Stadt aufrechtzuerhalten setzt voraus, das wir das Steuer in der Hand haben und unsere Sinne nicht wie Ruderlose Boote irrend dahintreiben. Im 8 gliedrigen Ashtanga Yoga nach Patanjali ist das Zurückziehen der Sinne von den äußeren Objekten das 5. Glied,. Pratyahara auf Sanskrit, und im Raja Yoga eine grundlegende Konzentrations-Praxis zur Vorbereitung auf Meditation. Dies lässt uns jedoch nicht dumpf und teilnahmslos werden, vielmehr ist es ein bewusster Zustand der Ausrichtung und kultiviert innere Zufriedenheit und lässt Freude erblühen. Wenn wir Mut und Stärke entwickeln, nicht mehr den Reiz-Reaktions-Ketten zu folgen und nicht mehr blind einem Automatismus das Steuer überlassen, lernen wir, uns von äußeren Reizen zu lösen und die Aufmerksamkeit nach Innen auszurichten. Ganz natürlich können wir uns leichter von äußeren Informationen abgrenzen und folgen nicht mehr der Angst. Durch Pratyahara erfahren wir mentale Stärkung und klares, geordnetes Denken kann sich entwickeln. Spüre, wie viel freier der Geist dadurch wird, wir können das alltägliche Leben bewusster und freier gestalten und aus dem Ozean der vielen Möglichkeiten schöpfen. Pratyahara bedeutet eine innere Haltung zu entwickeln, die dich unabhängig von äußeren Reizen macht und zu lernen, die Aufmerksamkeit bewusst zu lenken. Durch das zur Ruhe kommen der Sinne wird das Innenleben gestärkt und eine tiefere Ebene der Selbst-Wahrnehmung ermöglicht. Das EntspannungsEvent am Samstag 6 Dezember ist eine besondere Gelegenheit Pratyahara in Gemeinschaft mit anderen Gleichgesinnten zu üben und zu erfahren. Die Ausdehnung von tiefem Frieden erfahren wir im inneren Sein. Du bist herzlich willkommen! Euch allen einen schönen 1. Advent und eine besinnliche Vorweihnachtszeit. Grüße von Herzen, Sambhavi